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Schlammbehandlung

Der Trockensubstanzgehalt des aus den Nachklärbecken abgezogenen Schlammes wird im Vor- und im Nacheindicker von ca. 0,89 % auf ca. 4,0 % Trockensubstanzgehalt angehoben.
Faulbehälter
Faulbehälter
Die Schlammstabilisierung, d.h. die Sicherung der Entwässerbarkeit mit Desinfizierung des Schlammes, erfolgt durch Ausfaulung im geschlossenen Faulbehälter. Hierbei wird Faulgas zum BHKW-Betrieb für die Unterstützung (ca. 72 KWh) der Strom- und Wärmeversorgung der Kläranlage gewonnen. Die Schlammentwässerung erfolgt über Zentrifugen.


Der auf einen Trockensubstanzgehalt von ca. 25 % entwässerte Schlamm wird landwirtschaftlich verwertet. Als Zwischenlager für entwässerten Schlamm stehen die bereits früher vorhandenen Trockenbeete weiterhin zur Verfügung.

Gasbehälter und Fäkalannahme (Panorama)
Die Überwachung des zur landwirtschaftlichen Verwertung kommenden entwässerten Schlammes erfolgt durch das Umweltamt des Landkreises Köthen unter Einbeziehung anerkannter Laboratorien.